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Künstlerin

Kunst als Protest

1 Leben  ­-  7 Identitäten

Kindheit:  Die inzwischen konfessionslose Monika Stahl wurde in Wien geboren und wuchs streng katholisch in einer Kleinstadt auf.

Familienleben: 22 Jahre Ehe und zwei Kinder prägten diesen Lebensabschnitt.

Berufsleben: Sie startete eine technisch orientierte Laufbahn als Programmiererin, war 25 Jahre EDV Leiterin in einem Pharma-Produktionsbetrieb.

Abenteurerin: Sie erwarb vor 29 Jahren ihre Fluglizenz, machte ein Wasserflug-Rating in Kanada, sowie eine Ausbildung zur Buschpilotin in Afrika; ihre Leidenschaft war das Fliegen in verschiedensten Ländern.  Zudem fuhr sie mit ihrer Harley Davidson quer durch Europa und die USA.  Damals begann ihr

Künstlerleben:  Bei ihren monatelangen Aufenthalten in NYC, die sie zu Kunststudien nutzte, wurde ihr ihre hedonistische Ausrichtung bewusst und sie begann mit künstlerischen Mitteln gegenzulenken. Mittlerweilen ist sie eine international ausgezeichnete professionelle Künstlerin. Beeinflusst durch Erich Fromm’s  „Haben oder Sein“ stellt sie Habgier und exzessiven Konsum an den Pranger. Sie setzt sich mit ihrem neuesten Zyklus „tote Bäume“ für ein besseres Umweltbewusstsein ein. Seit 2017 vertieft seit 2017 ihr Weltbild als

Philosophin: Vier Jahre Studium an der Universität Wien am Institut für Philosophie gaben ihr auch Einblicke in die Ausgrenzung der Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Feministin: 2019 startete sie den ersten “Orange the World“ Event. 2020 trat sie den Soroptimistinnen bei. Sie organisierte jedes Jahr zur Zeit der weltweiten Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen weitere Events und machte mit Kunstinstallationen wie  „Blume gegen Gewalt“ oder „Der Rucksack der Frauen“ am Rathaus auf das Thema aufmerksam.

Mittels MONEYART, wo echtes Geld Teile der Kunstwerke sind,  wird der Geldwert in einen Materialwert transformiert und  Macht- und Geldgier der Kritik ausgesetzt.

Frauenpreisträgerin  Klosterneuburg 2024

www.moneyart.at

 

                    

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen
in Österreich, Schweiz, Großbritanien, Monaco, Japan, Austrialien, Schottland, USA …

Nationale und internationale Awards
2017 London Art Biennale 2017 für den Zyklus „WeepingWomen“
2015 London Art Biennale 2015 für den Zyklus „MoneyEaters“
2014 „Spirit of Art“, Moya Wien für „The Star“

 

1 Erich Fromm (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Tessin) war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
In seiner Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins jedoch für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Die heutige Gesellschaft ist vom Modus des Habens oder Habenwollens bestimmt: Ihr Verhalten ist durch den Charakter des Privateigentums bestimmt … Demgegenüber sind Voraussetzungen für den Modus des Seins vor allem Unabhängigkeit, Freiheit und kritische Vernunft.
Der Mensch, der nicht mehr vom Haben, sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit oder Betriebsamkeit zu verwechseln ist, er kann seine menschlichen Fähigkeiten wirklich produktiv einsetzen. Diesem Menschen gilt Besitz nichts, Liebe jedoch alles.

KONTAKT

Monika Stahl
+43 664 134 1672
atelier@MonikaStahl.at

Fotografie Heinz Schmölzer